FORENSIK
Das molekularbiologische Methodenspektrum ist inzwischen auch im Nachweis von tierlichen Spuren sehr leistungsfähig geworden.
In diesem Zusammenhang wurden effiziente DNA-Isolationsverfahren für Tierhaare (u.a. Hund) entwickelt, die bereits bei der Aufklärung von einer Vielzahl von Fällen weiter geholfen haben. Forensische Fragestellungen können sich für eine Vielzahl von kriminellen Delikten (Polizeiliche Ermittlungen, Versicherungen, Schadensersatz, Diebstahl, Artenschutz etc.) ergeben.
GenoCanin hat sich daneben auf die Charakterisierung von Mischproben spezialisiert und bietet Ihnen folgende Untersuchungsmöglichkeiten an:
- Speziesdifferenzierung von unbekannten Asservaten
- Hundebissattacken
- Identitätskontrollen und Elternschaften bei vielen Haus- und Nutztieren
- Genetische Populationszugehörigkeit.
Literatur:
- Pfeiffer, I., Völkel, I., Täubert, H., Brenig, B. : Forensic DNA-typing of dog hair: DNA- extraction and PCR amplification. Forensic Sci International, 141, 149-151 (2004) ;
- Pfeiffer, I., Burger, J., Brenig B.: Diagnostic polymorphisms in the mitochondrial cytochrome b gene allow discrimination between cattle, sheep, goat, roe buck and deer by PCR-RFLP. BMC Genet., 5, 30 (2004)
- Pfeiffer, I. : Ein Haar alles klar? Die Möglichkeiten der molekulargenetischen Identifikation von Tierhaaren. Kriminalistik, 3, 180-181 (2005)
- Pfeiffer, I., Brenig, B. : Canine specific STR typing of traces on dog bite wounds. Kriminalistik, 58, 171-173 (2004)